Therapie > Behandlung > Medizinische Heilhypnose


Sie stellt für mich die liebevollste und sanfteste Art des Heilens überhaupt dar.

Vieles hat sich im Laufe des Lebens im Unbewußten festgesetzt und es sind Blockaden entstanden, die immer wieder dafür sorgen, dass bestimmte Probleme wiederholt auftauchen und Ängste innerhalb von Millisekunden entstehen.

Obwohl wir das Wissen um die Zusammenhänge in uns tragen, fährt in uns immer wieder ein Programm ab, das wir nicht steuern können. Wir sind blockiert, können nicht mehr agieren, unser Körper spielt verrückt. Wir ziehen uns immer mehr von unserem „normalen“ Leben zurück, trauen uns immer weniger zu, unser Radius wird kleiner und wir verlieren den Mut uns den Ängsten und Problemen zu stellen.

Hier greift die medizinische Heilhypnose sehr wirkungsvoll. Sie befinden sich in der Hypnose in einem Zustand wie kurz vor dem Einschlafen. Sie sinken in Ihre eigene innere Welt, erleben aber noch alles (z.B. Geräusche), was um Sie herum geschieht.

Sie gehen in der Hypnose in einen anderen Bewusstseinszustand, die Trance. Bei der Hypnose handelt es sich um eine kommunikative Kooperation von Therapeut und Patient, wobei der Hypnotherapeut hilft, in eine hypnotische Trance zu gelangen und diesen Zustand für die Veränderungsarbeit zu nutzen. In diesem Zustand steht die vom Bewusstsein des Patienten ausgeübte Kontrolle mehr im Hintergrund, dadurch treten unbewusste Prozesse stärker in den Vordergrund der Aufmerksamkeit.

In der Hypnose werden die Selbstheilungskräfte aktiviert, Heilungs- Such- und Lernprozesse gefördert. Sie bekommen nach den Hypnosesitzungen eine CD mit nachhause, damit Sie im häuslichen Umfeld mit Selbsthypnose weiter arbeiten können. Dies unterstützt effektiv den Heilungsprozess und verkürzt die Therapiedauer.

Medizinische Heilhypnose

In der Regel wird im therapeutischen Kontext zwischen der Hypnose und der eigentlichen therapeutischen Arbeit unterschieden. So kann die Trance durch verschiedene Verfahren induziert werden; im therapeutischen Teil kann rein hypnotherapeutisch gearbeitet werden, es können aber auch Elemente aus anderen psychotherapeutischen Verfahren einfließen.Charakteristisch aber nicht notwendig ist der Einsatz von Suggestion und die Einleitung und Nutzung eines veränderten Bewusstseinszustandes. Dieser Bewusstseinszustand wird Trance genannt.

Mit Hypnotherapie werden heute Therapieformen zusammengefasst, die das vorhandene Wissen über die Wirkung von Trance und Suggestionen therapeutisch nutzen. Um Heilungs-, Such- und Lernprozesse zu fördern, wird entweder Hypnose im mehr formalen Sinn praktiziert (z. B. die Augen auf einen Punkt richten und auf die Stimme des Hypnotiseurs hören), oder es werden alltägliche Tranceprozesse für die therapeutische Arbeit genutzt, etwa wenn eine Geschichte vorgelesen, gemalt oder gespielt wird. Daneben kann Hypnotherapie auch als Selbsthypnosetraining bzw. Erlernen von Entspannungsübungen gestaltet werden.

Gesprächstherapie | Verhaltenstherapeutische Interventionen